Altbausanierung Wohnhaus Knoll - Planung und handwerkliche Ausführung
Nach der genauen Planung der Sanierung folgte die Umsetzung. Meine Ausbildung zum Zimmermann war
Vorraussetzung für dieses doch recht umfangreiche Unterfangen.
Die gesamten Innenwände der hinteren Hälfte wurden von mir selbst entfernt und die Giebelwand wurde
freistehend abgestützt und gesichert werden. Der Aufbau erfolgte im konventionellen Holzbalkendeckenprinzip.
Das Satteldach wurde mit zusätzlichen Gauben versehen um mehr Freiraum in diesem Altbau zu schaffen.
In der Fassade wurde in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt die Fassade dem alten Erscheinungsbild angepasst
und erhielt so mit zusätzlich zwei Fenster.
Der gesamte Dachstuhl wurde verstärkt und komplett neu eingedeckt.
Anbau Wohnhaus Wolff - Planung und handwerkliche Ausführung
Das halbe Obergeschoß wurde saniert und erweitert.
Nach der Planung zimmerte ich den neuen Dachstuhl und richtete diesen. Der alte Balkon wurde nun
zum Wintergarten und der ehemalige Hinterhof komplett überbaut und kann nun oberhalb als Balkonfläche genutzt
werden. Mit einer neuen Wärmedämmung, einem Specksteinofen und schwimmenden Estrich auf 12cm
Hartschaum-Wärmedämmung wurden die Heizkosten auf ein Minimum reduziert und man erhielt eine neue und moderne
Atmosphäre und zusätzlichen Wohnraum.
Ausführungsplanung des Betriebshofes am Flughafen Düsseldorf
Auf Grundlage eines Entwurfes von kg5-Architekten wurde für den Neubau des Betriebshofes die Genehmigungs-
und darauffolgend die Ausführungsplanung angefertigt.
Die Herausforderung bestand speziell bei diesem Industriebau, den Anschluß der Wartungshalle
(Kaltbereich) an den Bürotrakt (Warmbereich) herzustellen. Besonders zu erwähnen ist der am Flughafen
erhöhte Brand- und Schallschutz, der zum Ausschluß mehrerer Materialien führte.
Der Bürotrakt wurde im Stahlbetonskelettbau und einer vorgesetzten Porenbetonwand errichtet.
Die Decken wurden aus vorgespannten Fertigbetondeckenelementen gefertigt.
Die Wartungshalle ist ebenso aus einem Stahlbetonskelett und darauf liegenden Fertigbetonbindern
erstellt. Die Wandverkleidung besteht aus Trapezkassettenprofilen im Horizontalverband mit angeschlossenen
Frostschürzen. Die Folienbedachung aus PVC-Dachbahnen schließt das Bauwerk oben ab.
Ausführungsplanung des Mietwagenzentrums am Flughafen Düsseldorf
Speziell für den Einsatz von Mietfahrzeugen, deren Logistik und zusätzlichen Stellflächen
wurde das Parkhaus von kg5-Architekten konzipiert. In der untersten Ebene befindet sich das Haupt -
und Logistikzentrum. Dieses kontrolliert alle Ebenen inklusive der Lager-, Technik- und Aufenthaltsräume,
sowie die Tankstelle mit 10 Zapfsäulen und der internen PKW-Waschanlage mit einem Bereich für die
Innenpflege der Pkws.
Die einzelnen Ebenen sind an unterschiedliche Mieter verpachtet und haben somit unterschiedlichen
Ansprüchen zu entsprechen, wie Parkplatzbeschilderungen und auf den jeweiligen Mieter zugeschnittene
VIP-Karten- und Stellplatzlesesysteme.
Auf der obersten 8 Ebene, in ca. 30 m Höhe, befinden sich noch zusätzliche Stellplatzkapazitäten
für den internen Gebrauch. Insgesamt beläuft sich die Stellplatzanzahl auf 2500.
Das Parkhaus ist überwiegend in Stahlskelettbauweise errichtet. Das unterste Geschoß ist komplett aus
Brandschutzgründen in F90 ausgebildet. Dort sind alle Stahlträger mit Kammerbeton versehen. Die Büroeinheiten
sind aus Stahlbeton und teilweise KS-Mauerwerk gefertigt.
Angelpunkt ist das vorgelagerte runde Haupttreppenhaus mit 4 Aufzuganlagen, durch das man in alle Ebenen gelangt.
Bäckereiumbau Schmitz
Eine Bäckerei im Herzen der Kleinstadt Werne an der Lippe wurde altersbedingt umgebaut und saniert.
Um auch ein jüngeres Puplikum anzusprechen mussten neue Konzepte her.
Meine Projektpartnerin Cornelia Prien und ich entwarfen ein Loungekonzept mit integriertem Café. Morgens
kann man gemütlich in entspannter Atmosphäre ein Frühstück zu sich nehmen und Abends bei wechselnden Farbschemen und
elektronischer Musik auch mal das Tanzbein schwingen. Es sind vielseitige Räumlichkeiten für unterschiedlichste
Nutzungen entstanden.
Bauleitung am Umbau und Kernsanierung des Wohnhauses Schwenk
Das Einfamilienhaus wurde in den 60´ern in Massivbauweise errichtet.
Um den heutigen Ansprüchen zu genügen und einen Mehrwert zu schaffen wurden einige Innenwände sowie
der gesamte Dachstuhl abgerissen. Der Entwurf von Klara Schulte sah vor, dass durch übergroße Gauben auf beiden
Seiten des Satteldaches wesentlich mehr Freiraum im Obergeschoß entstehen konnte. Dieses wird nun durch eine
neue Fußbodenheizung erwärmt.
Das Erdgeschoß wird standardmäßig mit Hygiene-Heizkörpern und gekoppelt mit dem Obergeschoß durch
eine Brennwerttherme beheizt. Das gesamte Haus ist mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen und alle Fenster
sind 3-fach verglast. So mit erreicht das Gebäude den Standard für ein KfW100-Haus.
Großzügige Wanddurchbrüche und freie Wohnflächen, helle und hohe Räume in Kombination mit hochwertigen
Bodenbelägen und aktueller Beleuchtungstechnik lassen das alte Haus im neuen Glanz erstrahlen.